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Über Marion

Interior Design and Identity for Hospitality

Ich gestalte Häuser, die man spürt.

Für individuelle, eigentümergeführte Hotels und besondere Hospitality-Orte, die sich neu ausrichten wollen - ohne beliebig zu werden, ohne ihre Seele zu verlieren und mit einem guten Gefühl fürs Budget.

Marion Uhl im Profil vor einer graugrünen Wand, eine gelbe Netztasche über der Schulter. Sie dreht den Kopf zum Betrachter und lacht.

Manche Häuser tragen mehr in sich, als im Moment sichtbar ist. Eine Geschichte. Eine Familie. Ein Team. Gäste, die nicht nur ein schönes Zimmer suchen, sondern einen Ort, an dem sie durchatmen, sich begegnen und ein Stück zu Hause fühlen.

Vielleicht steht Veränderung an - für neue Gäste, für das Team oder für die nächste Generation.

Genau dort beginnt für mich gutes Hoteldesign: bei dem Gefühl, das entsteht, bevor jemand es erklären kann.

Ein weiter, fast leerer Raum in hellem Beige. An der rechten Seite sitzt Marion Uhl auf einer langen, niedrigen Sitzbank, den Kopf zurückgelehnt, und blickt nach oben. Der übrige Raum bleibt leer.

Aus Erfahrung wurde Haltung.

Gestalten begleitet mich, seit ich denken kann. Als Kind habe ich getöpfert, gemalt und auf der Alm mit Freunden kleine Häuschen gebaut - aus allem, was wir finden konnten. Da wurzelt meine Freude daran, mit den Händen etwas entstehen zu lassen, und meine Liebe zu Orten, die nicht glatt und beliebig wirken, sondern Seele haben.

Seit rund 20 Jahren arbeite ich in spezialisierten Innenarchitektur- und Hospitality-Büros und war an mehr als 100 Hotelprojekten beteiligt - vom individuellen Haus bis zur internationalen Marke.

Diese Zeit hat mich geprägt: hohe Ansprüche, komplexe Abläufe, reale Hotelprozesse und Budgets, die genauso ernst genommen werden müssen wie Atmosphäre und Gestaltung.

Gutes Design entsteht nicht durch mehr Geld, sondern durch Erfahrung, klare Prioritäten und ein gutes Gespür dafür, wo Wertigkeit wirklich wirkt.

Der Wendepunkt kam leise.

Der Wendepunkt kam nicht als lauter Bruch, sondern als immer klareres Gefühl:

Ich wollte nicht länger nur schöne Oberflächen gestalten.
Ich wollte Wirkung.

Orte, die Gastgeber stolz machen.
Teams verbinden.
Gästen ermöglichen, miteinander, mit dem Ort und mit sich selbst in Verbindung zu kommen.
Und der nächsten Generation Lust machen, ein Haus weiterzuführen.

Mir wurde klar, dass meine Erfahrung dort am meisten bewirken kann, wo ein Haus eine eigene Geschichte hat und Menschen dahinterstehen, die es wirklich lieben.

Deshalb habe ich WONNE gegründet.

Ich möchte mein Wissen aus großen Hospitality-Projekten dorthin bringen, wo es tiefer wirkt: zu individuellen Hotels und Hospitality-Orten, die ihre eigene Handschrift schärfen wollen.

Häuser, die nicht lauter werden müssen, sondern klarer.

Nicht trendiger, sondern bedeutungsvoller.

Nicht beliebiger, sondern echter.

Kompetenz

Rund 20 Jahre

Hospitality-Innenarchitektur

Mehr als 100

Hotelprojekte

Vom Entwurf bis zur Umsetzung

Gestaltung und reale Hotelpraxis

Atmosphäre + Realität

Licht, Material, Abläufe, Budget und Koordination

Dipl.-Ing. Innenarchitektur (FH)

Was mich prägt

Ich bin jetzt wieder in meiner Heimat auf dem Land zuhause. Frankfurt ist nach zwanzig Jahren für mich nicht nur das Herz Europas, sondern auch ein Stück Heimat geblieben. Naturverbunden, gastfreundlich, abenteuerlustig und gern in Bewegung.

Garten, Wald, gute Musik, Freunde und kreatives Arbeiten erden mich. Ich mache vieles gern und würde mich durchaus als Allrounder bezeichnen. Langweilig wird es mir auf jeden Fall nie. Sofern die Zeit es erlaubt, mache ich Yoga, male und töpfere oder schwinge mich zwischendurch aufs Gravelbike. Und im Winter springe ich gern ins kalte Wasser, sofern ich nicht gerade bei Schnee mit meinen neuen Cross-Country-Skiern durch die Gegend schlittere.

Ich mag es, Menschen um mich zu haben, und meine Türen stehen gerne offen. Diese Mischung aus Bodenständigkeit, Offenheit und Lust auf Neues prägt auch mein Verständnis von Gastlichkeit: ehrlich, warm und unkompliziert. Und genau das nehme ich mit in jedes Projekt.

Hohe, trockene Sommergräser mit vereinzelten dunkelvioletten Blütenköpfen bewegen sich im Wind, dahinter blauer Himmel mit weissen Wolken.
Marion Uhl in Latzschürze in einer Töpferwerkstatt. Sie beugt sich lachend über eine grosse Tonschale, die Hände am feuchten Ton.
Eine Wanderin mit Stöcken steht auf einem Felsgrat vor blauem Himmel. Auf dem hellen Stein im Vordergrund ist ein kleines blaues Herz aufgemalt.
Abendliche Runde an einer langen Tafel in einem Raum mit Wimpelkette. Kerzen auf dem Tisch, durch die Fenster das letzte Tageslicht.

Wertigkeit muss nicht laut sein.

Ich glaube an sanften Luxus: an Zeit, Ruhe, gute Materialien und echte Begegnung statt Status.

An langlebige und gesunde Materialien.
An regionale Hersteller und gutes Handwerk.
An Gestaltung, die auch in vielen Jahren noch stimmt.

Und daran, dass Nachhaltigkeit keine Stilrichtung ist, sondern eine Haltung.

Was davon zu einem Projekt gehört, entscheidet nie ein Rezept.

Es entscheidet der Ort.
Die Menschen.
Und das, was wirklich zu ihnen passt.

Erst verstehen. Dann gestalten.

Am Anfang jeder Zusammenarbeit höre ich zuerst zu: den Menschen hinter dem Haus, dem Team und dem Haus selbst.

Daraus entsteht keine vorgefertigte Stilwelt, sondern eine räumliche Identität, die die Geschichte des Ortes weiterträgt und Menschen verbindet.

Die Zusammenarbeit ist persönlich, direkt und auf Augenhöhe.

Am Ende soll es sich nicht wie mein Entwurf anfühlen, sondern wie dieses Haus - nur klarer, stimmiger und voller WONNE.

Wenn ein Haus klarer nach den Menschen dahinter klingen, seine Geschichte weitertragen und Menschen verbinden soll, beginnt alles mit einem Gespräch.